Liebe Sportfreundinnen und Sportfreunde,

 

der Sport trägt zur körperlichen und seelischen Stärkung von Kindern und Jugendlichen bei, fördert ihre Persönlichkeitsentwicklung und hilft, soziale Kompetenzen zu erwerben. Er ist geprägt von einem engen Vertrauensverhältnis zwischen Mädchen, Jungen und erwachsenen Betreuern. Diese Nähe und das Vertrauen dürfen nicht missbraucht werden. 

Den sexuelle Gewalt geschieht nicht irgendwo in der Ferne, sondern im Hier und Jetzt, zu Hause, in der Nachbarschaft oder im Verein. Wer sexuelle Gewalt erlebt, ist häufig auch Opfer von anderen Formen von Gewalt.

Insbesondere Sportverbände und Vereine haben die Möglichkeit, das Thema „Sexualisierte Gewalt im Sport“ auf eine breite Basis zu stellen. Sie können landesweit ihre Mitglieder für das Thema sensibilisieren und sie in ihrer Präventions- und Interventionsarbeit unterstützen. Dies beginnt beispielsweise bei einem Präventionskonzept in dem klare Regeln wie „keine Lizenz ohne Zustimmung zum Ehrenkodex“ festgelegt werden.

Egal was Sie in Ihrem Verein zum Thema Prävention sexualisierter Gewalt tun, jeder einzelne Schritt hilft, Ihren Verein zu einem unbequemen Ort für potenzielle Täter zu machen. Denn Eltern bestätigen, dass sie Vereine für ihre Kinder bevorzugen, die das Thema „Sexualisierte Gewalt“ auf ihrer Agenda haben und sensibel damit umgehen.